| Rufio: Die beste Lektion
Elephant, Semchem: 5x5 Semchem, Quick 1-2-3+T Bjoern: 25 Training Tips by Ian King |
Semchem, Elephant: 5x5 Interviews
Allgemeine Studientexte Clustermethoden |
Elephant, Programming the "Big Three" |
| Elephant, So Jul 09, 2006 10:20 | ||||||||
Hmm - was hab ich denn da für einen Mist zusammengeschrieben .... In den ganzen 2 Kapiteln steht immer wieder dass man die Ausführung als Zirkel als Anfänger machen soll und sie als Fortgeschrittener machen kann (is dann kein muß mehr, wichtig ist nur die selbe schnelle Durchlaufzeit). Das Prioritätsprinzip wird erst im Kapitel 7 (Advanced) beschrieben - das erklärt wohl ziemlich eindeutig wann es anzuwenden ist. Sorry - danke fürs genaue durchlesen.
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| Semchem, Di Jul 11, 2006 17:12 | ||
| Ich werd den Satz mit dem Zirkel für Fortis bald entfernen, brauchst dich aber für die 2 Flüchtigkeitsfehler nicht zu entschuldigen, bei dem riesen Aufwand. Das schätze ich sehr, dass auch andere mal was machen. Ebenso werd ich noch kurz was zum Circuit und der späteren Eliminierung desselbigen schreiben, bezüglich "Speed". Und noch kurz, dass "High Coordinate Movements" am Start der TE dran kommen sollen. Jetzt werd ich aber bloß ein paar Links hier reinbringen, viel Spass beim stöbern (speziell beim PDF, das ist eins der wenigen Schriftstücke die von _vorm_ Buch schreiben, z.B. dass Flachbank eher ne schlechte Wahl war.)
Ps. Die "neueren" Varianten des 5x5 kommen später mal, ebenso wie eine _kurze Korrektur_ des Madcow5x5, wie z.B. die Mittwochs-TE, die leider falsch wiedergegeben wurde, und so eher schadet als hilft. Wenn ich schon dabei bin, in noch kürzer -> Madcow5x5 Mittwoch: Light Squats, Deadlift, MP, Chins. Sollte aber besser das hier sein: Light Squats, MP, DL, Chins. Ebenso möglich: MP, Chins, Light Squats mit 3 Sätzen. |
| Semchem, Sa Jul 15, 2006 13:12 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| HLM durch Übungen. Starr unterscheidet wie schon erwähnt, Beine, Schultern und Rücken. Für jede Übung darin wird von möglichst viel Muskulatur ausgegangen, bzw. beim Rücken z.B. Involvierung der Hüftstreckung. Dadurch gibt es bei Starr folgendenden Übungspool (minimal dargestellt, Schema dürfte erkennbar sein):
Als HLM würde dann entstehen:
Eine andere Entwicklung anderer "Erben" sieht eine etwas abgewandelte Einteilung vor. Beine (Ausfallschritte finden keinerlei explizite Erwähnung, sind aber in den olympischen Lifts schon drin) und Schultern sind gleich geblieben, der Rücken wurde erweitert. Darin sind Kreuzheben, Rudern, Klimmzüge, Curls als Rückenübungen hinzugefügt worden, bei Starr liefen die eher als "DL nicht", die anderen 3 Übungen eher als Nebenübungen. Somit würde dieses HLM entstehen:
Wichtig bei allen..... Ein neuer Plan wird stets leicht angefangen. "Große" Übungen werden mit 5-10 Kilo gesteigert, kleinere mit 2.5-5 Kilo. Startet man also einen Zyklus mit obigem Plan nur mit der Stange, dann ergibt sich folgendes (Das Beispiel gilt für einen Anfänger, der zwar mit HLM Stufe 1 anfangen sollte, aber daran halten sich ja wenige. Jemand mit anderen Kapazitäten und Leveln wird auch leicht anfangen, aber nicht mit Stange only):
Die Gewichte wurden hier ohne Relevanz zum HLM eingetragen, ich habe nur die 2.5-5 Kilo, und 5-10 Kilo Steigerungen übertragen. Überlappungen gibt es natürlich, die wurden ebensowenig berücksichtigt. So wird man anfangs in den großen Übungen immer 10 Kilo steigern können, irgendwann sinkt es auf deutlich weniger, gilt genauso für die kleineren Übungen. Später mehr. |
| Semchem, Sa Jul 15, 2006 13:47 | ||||||||||||||
| Jetzt ist später Die Stufen des 5x5. Starr hat seine Stufen, diese hier gehen darüber hinaus. Wichtig ist, wer ein 5x5 Anfänger ist, der kann mit Starrs Stufen anfangen, oder mit diesen hier, aber bitte in genau dieser Reihenfolge wie nun beschrieben. Stufe1. 2 oder 3 Trainingstage. 2 gleiche Trainingseinheiten mit ner 5x5 Pyramide. Wählt man 3 Trainingstage so ist der mittlere als leicht zu wählen. Das kann über Übungen geschehen, und auch übers Volumen. Für alle folgenden Beispiele nehme ich die Muskelgruppe Beine zur Erklärung.
Pyramiden 5x5 bezeichnet hierbei einfach 5 im Gewicht aufsteigende Sätze a 5 Reps (4 Warmups und ein Arbeiter). Z.B. 20 Kilo *5, 30*5, 40*5, 50*5, 60*5. Stufe2. Das Programm und die Tage werden beibehalten, die 5x5 Pyramide wird aber "verkleinert". Die 4 Sätze vorm Arbeitssatz werden in den Reps verringert, womit sich die Ermüdung verringert, und weitere Steigerungen möglich werden. Bisher: 1. Satz = 5 2. Satz = 5 3. Satz = 5 4. Satz = 5 5. Satz = 5 Jetzt in Stufe 2: 1. Satz = 5 2. Satz = 5 3. Satz = 3 4. Satz = 1-2 5. Satz = 5 Die Zahlen gelten nicht als absolut, und bei späterer Stagnation kann man erneut die Reps reduzieren (das läuft alles fließend ins Training ein und wird selbst entschieden): 1. Satz = 5 2. Satz = 3 3. Satz = 2 4. Satz = 1 5. Satz = 5 Stufe3. Hier wird nun zum ersten Mal von der Pyramide auf durchgehende Sätze (sets across) gewechselt, aber nur an einem Tag, dem ersten. Damit reduziert sich automatisch das Gewicht an diesem ersten Tag, aber die Gesamtbelastung steigt enorm an, dies ist definitiv der heavy day.
Stufe4. Hierbei passiert dasselbe wie in Stufe2, die Reps werden reduziert. Anfangs die Warmupsets, später die Arbeitssatzreps. Hat man sich für Stufe 3 z.B. so aufgewärmt: Warmup: 20 Kilo *5, 30*5, 40*5, 50*5. Arbeitssätze: 70*5*5*5*5*5. So kann nun durch Reduktion der Warmupreps das Arbeitsgewicht gesteigert werden: Warmup: 20 Kilo *5, 30*3, 40*2, 50*1. Arbeitssätze: 75*5*5*5*5*5. Und kommt man wieder an eine Barriere (zur nexten Stufe kommt man, wenn man in einer Stufe nicht mehr weiterkommt, hätte ich vorher mal erwähnen sollen aber ich bin ja schon unten, und die Briefmarke ist schon drauf geklebt Warmup: 20 Kilo *5, 30*3, 40*2, 50*1. Arbeitssätze: 75*4*4*4*3*3. Und kommt man hierbei auch wieder an ne Barriere, so wird die Satzzahl reduziert: Warmup: 20 Kilo *5, 30*3, 40*2, 50*1. Arbeitssätze: 80*3*3*3. Für eilige (noch weiter reduziert): Warmup: 20 Kilo *3, 30*1, 40*1, 50*1. Arbeitssatz: 80*3. // Wichtig, alle Zahlen sind nur für das einzelne Beispiel aufgeschrieben worden, und verlaufen fließend, und haben keine absolute Relevanz zum Gesamtbeispiel. Wenn es z.B. heißt dass 75*4*4*4*3*3 dran kam, und dann als nextes Beispiel 80*3*3*3, dann sind zwischendurch auch wieder eigene Entscheidungen bezüglich Repanzahl/Satz gemacht worden. Stufe5. Das dürfte euch bekannt vorkommen, und wird leider von vielen als Einstieg benutzt. Kein Wunder, fehlt doch die Kompetenz die das mal hätte aufschreiben oder sagen können Hierbei wird das Programm der Stufe 3 genommen, aber bewußt auf eine Überlastung hingearbeitet, die einen dann in einer Entlastungsphase zu auf ein neues Level bringt. 4 Wochen 5x5, bzw. solange bis man auf ca. 80-90% der Ursprungsleistung herunter "schwächt". Dann eine Entlastung auf 3x3, in der die Turbogains kommen. Diese Gains sind so äußerst hoch, dass sich das für jeden User lohnt. Wir sprechen hier von Gains in Höhe von ca. 2,5-3%. Ein ungeheuer hoher Leistungsschub wird hiermit erzielt, denn die User die das normalerweise anwenden sollten sind Hochleistungsathleten, für die ein Gain von 2,5% innert 8 Wochen fast schon utopisch wirkt. Später mehr, nämlich dazu, was der Sinn und Zweck des 5x5 ist. Der hat nämlich gar nix mit 5 Wiederholungen oder 5 Sätzen zu tun. Auch hierbei fehlte wieder die Kompetenz. |
| Semchem, Sa Jul 15, 2006 14:24 |
| Der Sinn hinter 5x5. Man muss die Historie betrachten, und die gripslosen Gyms. Es ist/war/wird immer Gang und Gebe sein, dass man nur Bullshit trainiert. Ohne Plan, oder mit zig Plänen, ohne zu verstehen was man da überhaupt macht, warum man ausgerechnet diese Übungen genommen hat, was man danach macht, was man macht wenns nicht mehr voran geht, was die psychische Komponente bewirkt, blablabla. Nun kommt ein 5x5 daher (1970), und schreibt vor, dass man nur ein paar Übungen nimmt, einen strukturierten Plan hat, wie man zu steigern hat, und was man machen soll wenn man nicht mehr steigern kann. Trainiert man nun danach, dann weißt man im Vorhinein schon ganz genau was in der TE zu absolvieren ist, und kann sich darauf einstellen. Durch die Übersicht kann ich auch am Ende des Monats/oder des Programms genau sagen was wie bei mir gewirkt hat. Ich kann also besser analysieren was bei mir funktioniert, entsprechende Anpassungen vornehmen, und kontinuierlich fortschreiten. Entgegen anderer Programme/Trainingsstile arbeitet das 5x5 systematisch, es wird hier nix nach Gefühl entschieden, denn das kann uns täuschen oder das Training negativ ausarten lassen ("Training war easy, ich mach nochmal 3 Sätze Schrägbank maximal", und schwupp, Übertraining -> beachte dabei meine Definition von Übertraining). Wir belasten uns, aber überlasten uns nicht (außer Stufe 5, und dann auch wieder nur kurz und systematisch, also nicht die ganze Zeit über). Du tust genau das richtige, fehlerfrei und ohne Schmu zu provozieren. Schrittweise wird der vordefinierte Streß erhöht, und wieder gesenkt, gemäß dem Anpassungsverhalten des Körpers. Es gibt hier Trainingsstufen, und keiner trainiert z.B. 100 Reps pro TE, 4-6 mal pro Woche nach. Das Training ist viel effektiver, langfristig funzender, motivierender, wenn man genau weiß, dass man in den nexten Woche so trainiert: Man schafft z.B. 2*37,5 Kilo Kurzhantel-BD, dann siehts in den nexten Wochen wohl so aus: Woche 1: 32,5 Woche 2: 35 Woche 3: 37,5 Woche 4: 38 Woche 5: 39 etc. Damit kommen wir dann zu dem Punkt, dass 5x5 nicht stets mit 5 Reps trainiert werden müssen. Durchaus möglich ist auch: TE1 -> 8Reps TE2 -> 5Reps TE3 -> 3Reps+Backoff Oder TE1 -> 6Reps TE2 -> 5Reps TE3 -> 5Reps Oder: TE1 (5x5 pyramid) Kniebeugen Schulterdrücken eng Rudern TE2 (5x5 pyramid) Frontbeugen Bankdrücken Kreuzheben Klimmzug TE3 (5x5 pyramid) Kniebeugen Schulterdrücken eng Rudern Und dann, gemäß Stufe 2+4 fortfahren, also Reps/Sets ändern und weiter steigern. Oder: TE1 Kniebeugen, 5x5 MP, 3x5 Deadlift, 3x3 TE2 Frontbeugen, 3x3 Bankdrücken, 3x5 Rudern, 5x5 TE3 Pushpress, 5x5 Kniebeugen, 5x5pyramid Klimmies, 5x5 Wichtig ist nur das was ich vorhin schrieb, systematisch, wissen warum, planen, machen. Und obendrein, wenn ihr mal jemanden seht der behauptet schon 3 "Original"-Zyklen JS5x5 ("as is") hinter sich zu haben, und "so gefährlich sei das gar nicht", dem könnt ihr dann mal auf die Stirn tippen, zeugt nämlich nicht gerade von Kompetenz, genauso wie die anderen Beiträge (ich konnts nicht lassen, musste den Seitenhieb einfach bringen **************************************************** High Coordination Movements, Reihenfolge in der TE. -Hat man ne olympische Übung im Programm -> An den Start der TE, sonst kriegt man schlechte Bewegungsmuster. -Kniebeugen belasten fast den ganzen Körper, eignen sich also sehr gut um die späteren Übungen mit aufzuwärmen. -Ebenso kann man irgendwann mal Gewicht beugen, die eine extrem hohe Konzentration erfordern, KBs können dann nicht später trainiert werden. Ps. Ist auch bei ILB/BasisNeben so So, Grillorgie ruft. |
| Semchem, Mi Aug 23, 2006 18:11 |
| 5x5, Teil irgendwas. Wer das Buch von Mark Rippetoe vor sich hat, der freut sich über ein Deja Vu, und über was neues. Texasecke, Zitate von Readthecore.com: /forum/viewtopic.php?t=114 Edit: Ich musste die Interviews in nen anderen Thread auslagern. |
| Semchem, Mi Aug 23, 2006 18:15 | ||
| Im Buch Starting Strength steht, in kurz, dies: - 1g protein per pound bodyweight , with the rest of the diet making up 2500-5000 calories - Mögliche Zuwachsraten -> 60lbs in a year of good steady training, diet and milk. Normalerweise werden 20lbs in 4 Monaten erreicht. Several pounds the first weeks. - 1 Gallone milch am tag. 1 Gallone = 4 Liter. Falls nicht möglich (Milchallergie), Milchnährwerte von 4 Litern ausrechnen, und die Inhalte anders zuführen. -Plan ist simpel (man geht vom absoluten Neuling aus): TE1 Kniebeugen 3x5 Bankdrücken 3x5 Deadlift 1x5 TE2 Kniebeugen 3x5 Military Press 3x5 Cleans 3x5 Training 3mal pro Woche, also eine TE kommt 3mal in 2 Wochen dran. Vorhergehendes Warmup: Stange 5 Reps, dann nochmal 5 Reps. Mehr Gewicht, 5 Reps Mehr Gewicht, 3 Reps Mehr Gewicht, 2 Reps Jede TE wird in allem gesteigert. Jep, Kniebeuge stets schwerer und schwerer, von TE zu TE. Große (anfangs) und kleine Steigerungen (später). Kann man sich nicht mehr steigern, dann ist man kein Anfänger mehr. Aber jeder der sich ständig steigern kann, der ist ein Anfänger. Auszug aus dem Buch: http://startingstrength.com/files/sample200.pdf http://startingstrength.com/preview.html Leistungsstufen (aus dem neuen Buch): Grafik (den oberen Teil findet man in vielen guten Büchern, wundert euch also nicht über die Verwandschaft zur "Best kept Secret"-Grafik): /stuff/practnewsem.gif
Eine weitere Grafik die das darstellt:
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| Semchem, Do Sep 28, 2006 08:15 |
| Moin. Ich muss noch was zu dem hier hinzufügen: /forum/rest25.php#9 Wenn man aus einer Stufe heraus die Reps senkt, dann muss die Gesamtzahl der Reps geringer sein als in der Stufe zuvor. Man darf niemals, niemals, never ever die Reps clustern um auf die vorherigen Reps zu kommen. Steckt ihr z.B. in Stufe 5, dem Load/Deload 5x5, und habt bis zur Stagnation 5 Sätze a 5 Reps (Volumenphase mit 25 Gesamtreps) hinter euch gebracht, und wechselt dann zum Deload auf 3 Reps (Intensitätsphase), dann ist es ein Riesenfehler die Satzzahl zu erhöhen um wieder auf 25 zu kommen. Eine Intensitätsphase darf man nicht mit der vorhergehenden Volumenphase koppeln. Volumenphase: Das Gewicht ist egal, es gilt ein Volumen zu trainieren. 25 Reps setzt man sich z.B. als Ziel. Praktisch wäre es easy zu starten um alle Reps mit 5*5 reinzukriegen. In der Loadphase ist es dann weiterhin egal wie das Volumen erreicht wird. Es kann das Gewicht gesenkt werden um alle 25 Reps zu erreichen. Z.B. 3 Sätze a 5 Reps waren in Woche 3 möglich, aber ab Satz 4 gehen die Reps runter, ergo wirds Gewicht gesenkt, um auf 25 zu kommen. Intensitätsphase: Hier spielt das Volumen keine Rolle. Es wird zwar anfangs von 5*5 auf 3*3 gesenkt, dies muss aber nicht beibehalten werden. Es zählt nur das Gewicht jedesmal zu erhöhen, und wenn dafür dann Doubles oder Singles nötig werden. |
| Semchemzusatz |
Anmerkung. |